Faszientherapie in der Frankfurter Innenstadt

Nicht dort behandeln, wo es wehtut

Faszientherapie bedeutet bei mir nicht, dass ich die Stelle behandle, die gerade schmerzt. Ich folge der Spannung durch den ganzen Körper, oft bis an eine Stelle, die mit dem eigentlichen Symptom auf den ersten Blick nichts zu tun hat.

Welche Technik ich dabei einsetze, entscheide ich während der Behandlung, je nachdem, was ich sehe und ertaste. Nicht nach einem festen Schema.

Eine Kombination, die selten in einer Praxis zusammenkommt

Drei Bausteine prägen meine Arbeit. Cranio-Sacral-Biodynamik in der Tradition von Rollin Becker, mit Einbezug der inneren Organe. Myofasziale Strukturarbeit, die sich an den Techniken und Forschungen von Dr. Ida Rolf orientiert.

Und ein geschulter Blick für die Statik, für Zugspannungen und Spannungen im Körper: Im Stehen und im Gehen sehe ich, wo Ihr Körper aus dem Gleichgewicht geraten ist und wo er Hilfe braucht.

Diese drei Ansätze werden sonst oft getrennt angeboten, von unterschiedlichen Therapeuten mit unterschiedlichem Fokus. Ich setze sie kombiniert ein, wenn die Spannung mehrere Ursachen hat, und auch einzeln, wenn eine einzelne Technik genau das trifft, was Ihr Körper gerade braucht.

Zwei Gründe, weshalb Menschen zu mir kommen

Sie haben akute Beschwerden

Schmerzen, eine Bewegungseinschränkung, ein Zustand, der sich seit Wochen oder Monaten nicht bessert. Manche kommen als Erstpatienten, ohne vorher etwas anderes versucht zu haben. Andere auf Empfehlung ihres Arztes, wieder andere, weil zufriedene Patientinnen und Patienten sie geschickt haben. Ziel ist dann, die Ursache zu finden, auch wenn sie nicht dort liegt, wo es wehtut.

Sie wollen Ihren Körper in Balance halten

Ohne akuten Anlass, so wie andere regelmäßig Yoga oder Gymnastik machen. Ein gelöster, ausbalancierter Körperzustand hält nicht von selbst. Er braucht Pflege, durch wiederkehrende Behandlungen und durch das, was Sie selbst zwischen den Terminen tun.

Wie eine Behandlung bei mir abläuft

Ich beginne mit Beobachten, im Stehen und in der Bewegung. Schon dabei erkenne ich häufig Asymmetrien, die dem Patienten selbst nie aufgefallen sind, etwa ein leicht schiefes Becken oder ein Fuß, der nur auf der Außenkante steht. Dann taste ich die Faszienketten ab, oft weit weg von der eigentlichen Beschwerde.

Anamnesefragen, auch zu länger zurückliegenden Erkrankungen oder zahnärztlichen Behandlungen, geben mir oft weitere Hinweise, weil innere Organe und Bewegungsapparat über die Faszien verbunden sind.

Dabei arbeite ich immer zuerst fein, mit wenig Druck, eher am Nervensystem und am Gewebe als mit Kraft. Besonders wenn eine Stelle akut schmerzt, denn zu viel Druck zu früh würde den Schmerz eher festigen als lösen. Erst wenn ich spüre, dass der Körper bereit dafür ist, gehe ich zu kräftigerem Druck oder Zug über, an Gewebe, Knochen oder auch an inneren Organen. Diese Entscheidung treffe ich während der Behandlung, nicht vorher.

Ein Beispiel: Fußschmerzen

Ein 19-jähriger Fußballer kam mit Fußschmerzen, die seit Monaten nicht besser wurden. Beim Stehen sah ich sofort das hochgezogene Becken und den nach außen abrollenden Fuß. Die eigentliche Lösung lag aber nicht nur im Fuß, sondern in der Faszienkette vom Zwerchfell abwärts, und in einer alten Erkrankung, die Leber und Milz geschwächt hatte. Nach der Behandlung stand er flächiger auf dem Fuß und ging schmerzfrei.

Ein zweites Beispiel: Rückenschmerzen

Eine Patientin kam mit dem, was sie für einen Hexenschuss hielt. Nach genauer Abklärung und dem Ausschluss eines Bandscheibenvorfalls zeigte sich, dass alte Verdauungsprobleme und eine frühere ISG-Belastung mit dem aktuellen Rückenschmerz zusammenhingen. Über Cranio-Sacral-Techniken und gezielte Faszienarbeit am Bauchraum spürte sie noch während der Behandlung Leichtigkeit im Bauch und im unteren Rücken.

Was Sie bemerken können

Während der Behandlung kann es an manchen Stellen unangenehm sein, etwa bei tiefer Arbeit an der Fußsohle. Die Erleichterung danach kommt meist sofort. Viele beschreiben ein Gefühl von Leichtigkeit, oft an Stellen, die gar nicht direkt behandelt wurden. Am Ende jeder Sitzung frage ich Sie, wie es Ihnen jetzt geht. Das ist Teil der Behandlung, kein Small Talk.

Über mehrere Sitzungen hinweg verändern sich Haltung und Beweglichkeit oft sichtbar. Wie lange das anhält, hängt auch von Ihnen ab: von den Übungen, die Sie mitbekommen, und davon, wie viel Stress Ihr Alltag Ihrem Körper wieder zufügt.

Preise

Behandlung
104,50 €
Lange Behandlung (Dauer 1,5 Stunden)
150 €

Eine Behandlung kostet 104,50 €. Die lange Behandlung von 1,5 Stunden kostet 150 €, falls bei Ihrer Erstbehandlung 1,5 Stunden notwendig sind. Prüfen Sie gegebenenfalls, ob Ihre Krankenversicherung einen Zuschuss übernimmt.

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069 9999 94847

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Praxis am Turm
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60318 Frankfurt am Main

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